Jahrhundertwende: Wien, Berlin und München vor dem Ersten Weltkrieg
Heimlich halten wir alle das Café für den Teufel, aber ohne den Teufel ist doch nun mal nichts.
Else Lasker-Schüler, Dichterin

Heimlich halten wir alle das Café für den Teufel, aber ohne den Teufel ist doch nun mal nichts.
Else Lasker-Schüler, Dichterin
Vom freien Leben in Wien, Berlin und München um 1900
An der Wende zum 20. Jahrhundert rebellieren junge Menschen gegen altes, prüdes Denken. Allen Widerständen zum Trotz wollen sie nichts weniger, als ausbrechen, das Leben genießen und sich selbst verwirklichen. Unter ihnen: Arthur Schnitzler, Else Lasker-Schüler, Frank Wedekind und Erich Mühsam. Im Wiener Café Griensteidl, im Münchner Café Stefanie und im Berliner Café des Westens lieben und streiten sie sich, schmieden Allianzen, pflegen Feindschaften und diskutieren dabei aberwitzige Ideen einer anderen, neuen Welt. Das Buch zeichnet ein ebenso faszinierendes wie höchst unterhaltsames Porträt der Belle Époque - eine Zeit, in der jahrhundertealte Gefüge zerbrechen und den eigenen Größenwahn stets um ein Vielfaches zu übertreffen vermochte.
Sachbuch-Bestenliste
Januar 2024: Auf der Liste Sachbücher des Monats von RBB Kultur, der Literarischen Welt, der NZZ und Radio Österreich 1.

Rezensionen
Wissensreich in Sachen Kunst und Politik, stark an Anekdoten und kleinen Geschichten und mit erzählerischem Können.
Ein sehr dichtes und anschauliches Gewebe aus Stimmen und Szenen.
Es ist ein vor Leben strotzendes, literarisches Biotop; es macht unheimlich Spaß, in diesem Buch zu lesen und in diese Zeit einzutauchen.
Ein unterhaltsames, anschauliches und vielschichtiges Porträt einer Epoche.
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