Dahlmanns Bazar hatte ich vor einiger Zeit zufällig in in der Altstadt von Sassnitz entdeckt: ein kleines, feines Geschäft mit Büchern, Weinen und einer Theke. Da es nicht offen hatte, konnte ich nur einen Blick durch die Fenster werfen. Nun findet ausgerechnet hier meine erste Lesung statt.

Von wegen Datenwolken, von wegen kabellos. Diese Recherche zeigte mir, dass das Internet viel weniger luftig ist, als man gemeinhin denken könnte. 99 Prozent unserer Informationen verlaufen durch Glasfaserkabel im Ozean. Sabotage? Abhorchen? Terror? Nirgends sind wir verletzlicher als im Meer.

Du lebst ja jetzt im Osten, meinte der Kollege aus der Redaktion. Dann mach doch mal eine Geschichte über die Stasi, nicht über die Opfer, sondern mal über einen der Mitarbeiter. So begab ich mich in Leipzig auf eine Suche, die immer länger wurde.

Einige Reporterinnen und Reporter treten auf einer Bühne gegeneinander an: Sie erzählen von ihrer lustigsten Recherche. Anschließend stimmt das Publikum über die beste Story ab. Ein drolliges Vorhaben? Ja, aber auch komisch und notwendig

Ich war gerade auf der Suche nach Informationen über eine Phantominsel namens Kantia. Laut Wikipedia hatte der Schweizer Journalist Samuel Herzog im Jahr 2004 einen Artikel über dieses Eiland verfasst. Doch woher hatte er sein Wissen?

Für mare habe ich kürzlich einen Text über Ferdinand Magellans Umrundung Südamerikas geschrieben. Ein Globus spielte dabei eine wichtige Rolle. Und ich erinnerte mich an meine Kindheit

Man muss schon genau hinschauen: Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass es sich bei den Thomas Wredes Fotografien um sorgfältig inszenierte Miniaturlandschaften handelt. Wie ich den Künstler kennenlernte.