Als im 19. Jahrhundert die Pyramiden und Grabstätten in Ägypten erforscht wurden, stießen Wissenschaftler auf sonderbare Zeichen: die Hieroglyphen. Es dauerte Jahrzehnte, bis die geheimnisvollen Symbole entziffert werden konnten. Viele Schriften alter Kulturen geben bis heute Rätsel auf.

 

 

Rumänien, 1961: Seit Wochen untersuchen Archäologen eine verlassene Siedlungsstätte nahe der Stadt Tartaria in Transsylvanien. Das Ausgrabungsgebiet liegt auf einer Wiese nur wenige Meter vom Fluss Mures entfernt, der stromabwärts in die Donau mündet. Felder und Wiesen umgeben den Ort. Am Horizont ragen Hügel empor. Die Forscher um Nicolae Vlassa vom Museum in Klausenburg, Rumänien, wollen die ehemalige Siedlung der Jungsteinzeit erforschen. Mit Spachteln legen sie menschliche Knochen frei. Eher nebenbei bergen sie dabei auch drei kleine Tontafeln. Man hält sie für kaum älter als vierzig Jahre. Lange ahnt niemand, wie einzigartig diese Tontafeln von Tartaria sind.

Die Tafeln passen in eine Handfläche und sind mit einfachen Schriftzeichen verziert. Auf den ersten Blick ähneln einige Zeichen den Buchstaben „D“, „C“ und „O“. Andere erinnern an ein durchgestrichenes Gleichheitszeichen oder an eine Kornähre. Eines sieht aus wie ein Hase, ein anderes wie ein Mensch, der hinter einem Reh oder einem Hirsch herläuft.

Es dauert mehr als ein Jahrzehnt, bevor die Archäologen das wahre Alter der Tonscheiben ermitteln. Dann stehen sie vor einer Sensation: Die Tontafeln und deren Zeichen entstanden 5300 v. Chr. Sie sind damit die ersten Schriftzeugnisse der Menschheit.

Bis heute haben Archäologen mehr als Tausend beschriftete Relikte auf Kultstätten im Flussgebiet der Donau geborgen. Zeremonielle Gegenstände wie Votivtafeln, Tonfiguren und Handspindeln. Meist sind die – bis heute nicht entzifferten – Texte allerdings sehr kurz, nur drei, vier Zeichen lang, was auf rituelle Formeln und Weih-Inschriften hindeutet. Wohl schon damals erschloss sich ihr Sinn nur jenen Menschen, die in die Mythen und Riten eingeweiht waren. Was sie bedeuten, ist auch heute noch weitgehend ein Rätsel.

Insgesamt existierten rund 200 Zeichen, von einfachen Bürstenmustern über Symbole von Bären, Vögeln, Menschen und der Sonne bis hin zum Hakenkreuz. Wahrscheinlich dienten sie der Anrufung der Götter. Die Priester könnten die Tafeln bei ihren Feiern mit beiden Händen zur Sonne oder den Gestirnen gehalten haben, damit die Götter, Ahnen oder andere Wesen die Schriftzeichen vom Himmel aus erkannten.

Die Kunst des Schreibens und der Zeichendeutung war am Beginn der Schriftgeschichte wahrscheinlich den Priestern vorbehalten. Sie verfügten über geheimes Wissen und somit auch über große Macht.

1500 Jahre bestand die Schriftkultur an der Donau. In dieser Zeit wandelten sich die Zeichen von anschaulichen Bildern ins Abstrakte: Lässt sich anfangs noch deutlich eine Sonne oder ein Mensch erkennen, so sind es bald nur noch Strichmuster, die römischen Ziffern ähneln: „I“, „II“, „X“. Als Mitte des vierten vorchristlichen Jahrtausends neue Völker die Balkanhalbinsel erobern, verliert sich in der Donauregion die Kunst des Schreibens.

Die Tontafeln von Tartaria beweisen der Sprachforschung vor allem eines: So vertrakt die Entzifferung uralter Schriften sein mag, so rätselhaft und verschlungen ist auch die Geschichte der Schrift selbst. Nicht nur, dass sich schon im Altertum an etlichen Orten der Welt mehrere Schriftsysteme etablierten – von ägyptischen Hieroglyphen über die sumerische Keilschrift bis zu den chinesischen Symbolen. Oft verfügten die Schriften auch noch über mehr als Tausend Zeichen, die unterschiedlichste Funktionen und Bedeutungen einnehmen konnten. Ein Labyrinth der Wörter. Seit Langem rätseln Linguisten zudem, wie sich einst Schriften beeinflusst haben, wie sie miteinander verschmolzen oder sich gegenseitig verdrängten.

Nur wenige Jahrhunderte nach dem Untergang der Donaukultur beginnen Hunderte Kilometer weiter südlich, in Ägypten, niedere Staatsbeamte eine eigene Schrift zu kreieren. Nichts deutet darauf hin, dass sie von der Schriftzeichen des Balkans inspiriert sind. Die altägyptische Schrift entsteht um 3200 v. Chr. und wird sich über Jahrtausende entwickeln. Und mit der Zeit nicht nur Schriftzeichen für Gegenstände und Vorstellungen hervorbringen, sondern auch für gezischte, gebrummte, offene oder nasale klingende Laute. Als Hieroglyphen werden allerdings nur die Konsonanten abgebildet, nicht die Vokale. Deshalb ergeben sich viele Wörter, die gleich geschrieben werden, da sie die gleiche Konsonatenfolge haben.

Zunächst entwerfen die Beamten bildliche Symbole, sogenannte Piktogramme, für Öl, Wein, Getreide, Rinder. Damit notieren sie, welche Waren der Pharao erhält, etwa zwei Krüge Wein, fünf Krüge Öl und drei Rinder. Als Zeichen für die Herkunftsorte der Lieferungen gefunden werden müssen, hat ein Schreiber eine revolutionäre Idee. Seine Tat ist auf einem Elfenbeinstäbchen überliefert: Er meißelt erst einen Storch und dann einen Sitz. Auf Altägyptisch heißt Storch „ba“ und Sitz „st“. Nacheinander gesprochen ergibt sich der Name der Stadt Bast (heute Tell Basta). Und nicht nur Städtenamen lassen sich jetzt so festhalten, sondern auch Gebete, Erntezeiten und Rechtstexte. Eine raffinierte Taktik. Doch sie reicht den Ägyptern noch nicht. Die Schrift ist immer noch zu ungenau und führt zu vielen Missverständnissen.

Um ihre Schrift noch eindeutiger zu gestalten, ersinnen die Ägypter so genannte Determinative: Es handelt sich um Piktogramme, mit denen ein Wort einer allgemeinen Kategorie zugeordnet wird. Es gibt Determinative wie Katze, Stadt, Fluss. Die Schreiber komponieren nun aus einzelnen Zeichen zuerst ein Wort; anschließend fügen sie ein Determinativ hinzu: Das Determinativ Frau bestimmt etwa, dass ein Beruf grundsätzlich von Frauen ausgeübt wird. Oder eine Katze: Sie wird auf Ägyptisch „miauw" ausgesprochen. Will man „Katze" aufschreiben, sind die Abbilder für die einzelnen Laute zu notieren: also eine Eule („m“), ein Schilfblatt („j“), noch ein Schilfblatt („j“) und ein Wachtelküken („w“). Gelesen ergibt die Zeichenfolge nun: m-j-j-w (für Vokale wie „i“, „a“ und „u“ besitzen die Ägypter keine Hieroglypen). Damit es beim Lesen der Lautfolge m-j-j-w zu keiner Verwechslung mit einem ähnlich klingenden Wort kommt, hängen die Schreiber deshalb das bildliche Symbol einer Katze an. Erst damit wird dem Leser erklärt, dass m-j-j-w als „miauw“ zu lesen ist – und damit als Katze.

Mithilfe von Determinativen erschließt sich den Ägyptern neue Themen: Medizinische Eingriffe können ungewohnt präzise beschrieben werden, aber auch magische Handlungen und die Abläufe von Schlachten.

Die Hieroglyphen-Schrift scheitert am Ende an ihrem überbordenden Regelfundus und der Vieldeutigkeit ihrer Zeichen: „nefret“ etwa kann gleichermaßen schöne Frau, Krone oder Kuh heißen. Ein weiteres kompliziertes Wort ist „mer“: Seine Bedeutung reicht von Pyramide über Krankheit, Kanal, Viehweide, Freier, Bulle bis hin zu den Verben schmerzen und lieben (nur mithilfe von Determinativen lässt sich der jeweilige Sinn deutlich machen). Von Generation zu Generation müssen die Schreiber mehr Geduld und Intelligenz aufbringen, um die tückisch komplizierte Schrift zu erlernen. Als 394 n. Chr. die letzten Hieroglyphen in eine Tempelwand geritzt werden, hat sich längst eine simplere und effektivere Schrift in weiten Teilen des Mittelmeerraumes durchgesetzt. Deren Wurzeln liegen nicht zuletzt im zweiten großen Schriftsystem des Altertums: in der Keilschrift der Sumerer.

Im Zweistromland lernen schon Kinder die Kunst des Schreibens. Sie sitzen meist zu gut einem Dutzend in schattigen Räumen, vorne der Lehrer. Mit angespitztem Schilfrohr, scharfen Holzgriffeln oder Knochen ritzen die Kinder nach und nach Zeichen in weichen Ton. Sie schreiben von oben links nach rechts unten, maximal elf Reihen, dann wird die Tontafel gewendet und von der Rückseite beschrieben. Um schreiben zu lernen, kopieren die Schüler zunächst die Namen von Göttern oder ein Sprichwort. Später verfassen sie auch Satiren und lästern, wie schmutzig und gefährlich etwa die Arbeit von Wäschern ist, die manchmal von Krokodilen gefressen werden können!

Die Sumerer erfinden ihre ersten Schriftzeichen ungefähr zu gleicher Zeit wie die Ägypter ihre Hieroglyphen. Schon länger erfassen sumerische Staatsdiener da jedoch schon, wie viel Getreide oder wie viele Schafe die Bauern abliefern. Tonmarken symbolisieren Schafe, Öle, Rinder. Aus ihnen gehen später die sumerischen Piktogramme hervor. Die Marken werden in Tonkugeln eingeschlossen. Die Anzahl der Marken wird durch Striche auf der Kugel vermerkt. Dadurch können Schummeleien verhindert werden, die sonst bei einer Auslieferung möglich wären.

Die Sumerer pflegen eine Sprache, die aus vielen einsilbigen Wörtern besteht. „Til“ heißt beispielsweise „Pfeil“. Seine Aussprache ähnelt dem Wort „ti“, das „Leben“ bedeutet. Ein in Ton gravierter Pfeil steht damit gleichermaßen für die Silbe „til“ wie für die sehr ähnliche Silbe „ti“, je nach Kontext. In diesem Sinne steht ein stilisiertes Getreidebündel nicht nur für Gerste („she“), sondern für alle Wörter, die mit „she“ beginnen. Nur mit Hilfe von umfangreichen Tabellen kann man sie deuten.

Damit der Sinn eindeutig ist, setzen die Sumerer – wie die Ägypter – Determinative hinzu: Steht etwa das Piktogramm eines Mannes vor dem eines Pfluges, dann ist „Pflüger“ gemeint. (Die Schrift der Sumerer wird später Keilschrift genannt, weil viele Zeichen wie winzige Keile aussehen.)

Die sumerische Silbenschrift kommt mit 900 Piktogrammen aus. Sie ist damit überschaubarer als die Hieroglyphen-Schrift der Ägypter und verbreitet sich in Vorderasien wie kein zweites Schriftsystem. Babylonier, Assyrer, Hethiter, Elamer und andere Völker verewigen sie auf Hunderttausenden Tontafeln. Der älteste Friedensvertrag der Welt zwischen Ramses II. von Ägypten und dem Hethiterkönig Hattuschili III. ist in babylonischer Keilschrift verfasst, auch die Korrespondenz der Pharaonen des Neuen Reiches.

Zudem Hymnen, Wahrsagungen und das auf Tafeln verewigte Epos über den König Gilgamesch. Erzählt wird im Epos von der Suche des Königs nach Unsterblichkeit. Doch am Ende folgt die Erkenntnis: „Der Große Berg Enil, der Vater der Götter, - Herr Gilgamesch, das ist des Traumes Aussage – hat Gilgamesch, dein Schicksal für das Königtum bestimmt, für ein ewig dauerndes Leben hat er es nicht bestimmt.“

Um 1900 v. Chr. entwickeln die Chinesen ihre Schrift. Als sich am Gelben Fluss eine Hochkultur ausbreitet, ritzen Priester erstmals Symbole in die Schulterblattknochen von Hirschen und in Schildkrötenpanzer. Jahrhundertelang hat die Schrift vor allem eine Bedeutung: die eines Orakels.

Nur den Herrschern sind die Orakel vorbehalten. Sie erfahren, ob sie eine Schlacht wagen können oder was sie tun müssen, um ihre Dynastie zu erhalten. Am Anfang einer Orakel-Sitzung ritzen Wahrsager einfache Zeichen in die Knochen von geschlachteten Opfertieren, etwa Schweinen. Ein Zeichen steht dabei für „ja“, eines für „nein“; zwischen den Zeichen erstreckt sich ein Zwischenraum. Als nächstes legen die Wahrsager die Knochen in ein Feuer. In der Hitze ziehen sich bald eine Risse und Sprünge über den Knochen. Je nachdem wie sich die Risse ausdehnen, raten die Wahrsager zu einer Schlacht oder einem Friedensschluss.

Um die Vorhersagen auf den Knochen festzuhalten, beginnen die Priester abstrakte Strichsymbole zu kreieren. Meist steht jedes Symbol für ein ganzes Wort: für Mensch, Berg, Feuer. Die Schriftzeichen, so abstrakt sie sind, zeichnen gleichwohl das jeweilige Objekt nach. So verweist das Zeichen für Mensch auf den aufrechten Gang: Zwei nach oben zulaufende Striche symbolisieren gespreizte Beine. Oder das Zeichen für „Berg“: drei Striche, die wie Gipfel gen Himmel zeigen. Und das Zeichen für Feuer: Es ähnelt einer züngelnden Flamme, die Funken sprüht. Nicht für jeden Gegenstand der Welt entwerfen die Chinesen ein Zeichen. Oft kombinieren sie zwei oder mehrere miteinander: So stehen die Zeichen für Berg und Feuer beispielsweise für einen Vulkan.

Rasch nimmt die Masse an Schriftzeichen zu. Schon im 11. Jahrhundert v. Chr. umfasst die chinesische Schrift 2500 Zeichen, ein halbes Jahrtausend später 5000, um Christi Geburt sind es 10000 – und in der Neuzeit grenzt sie mit mehr als 50000 Zeichen ans Unüberschaubare.

Aufgebaut sind die chinesischen Schriftzeichen auf sogenannte Radikale (Klassenhaupt oder Wurzelzeichen): Es gibt welche für „Mensch“, „Vater“, „Mutter“, „Kind“. Für die Grundstoffe des Lebens: „Erde“, „Metall“, „Holz“, „Wasser“, „Bambus“. Oder für abstrakte Begriffe wie „Kraft“, „Vergleich“, „Farbe“. Mit Hilfe der Radikale ist es möglich, sehr präzise Begriffe darzustellen: Je nachdem welche zusätzlichen Zeichen man an das Radikal „Fisch“ anfügt, kann von einem Lachs, Aal oder Barsch die Rede sein.

Ein systematisches Inventar liefern die Radikale allerdings nicht: So gibt es zwar eines für Westen, nicht aber für die anderen Himmelsrichtungen. Und dem für „Teufel" steht keines für „Gott“ gegenüber.

Während die chinesischen Schriftzeichen einmalig in ihrer Gestaltung sind, erinnert der erste Aufbruch einer amerikanischen Schriftkultur an die ägyptischen Hieroglyphen: 900 v. Chr. erfinden die Olmeken in Mittelamerika ihre Zeichen. Sie handeln mit Eisenerz, Jade, Rochengräten und Schildkrötenpanzern. Ihre Herrscherkaste lässt Pyramiden errichten und befestigte Städte. Die ersten Schriftzeichen werden in eine weiche Platte aus Serpentin-Stein geschlagen, dem Stein von Cascajal: Insgesamt 62 Glyphen, zusammengesetzt aus 28 verschiedenen Zeichen. Weil sich viele Zeichen wiederholen, könnte es sich um eine Inventarliste handeln – oder ein Gedicht. Aller Wahrscheinlichkeit nach orientieren sich die Maya an diesen Zeichen, als sie eine umfassende Schrift kreieren.

Erst im 19. Jahrhundert machen sich Forscher in Europa auf, um die Schriften des Altertums zu sichten und zu entziffern. Es ist ein noch immer nicht abgeschlossener Prozess. Und manche Schriften, vor allem jene, von denen nur Fragmente oder kurze Inschriften die Zeiten überdauert haben, sind vermutlich für immer verloren. So unterschiedlich die Schriften einst gewesen sind, immer wieder stellen sich den Wissenschaftlern nun grundsätzliche und vergleichbare Probleme: Wie müssen die Schriftzeichen gelesen werden? Von links nach rechts, von oben nach unten? Welche Bedeutungen spiegeln sich in den Begriffen – mystische Vorstellungen oder doch eher Profanes? Für welche Laute könnten die Zeichen stehen? Und sind diese Laute noch irgendeiner Weise in heutigen Sprachen erhalten?

Von einer raschen Entschlüsselung kann in der Wissenschaft keine Rede sein. Immer dauert es Jahrzehnte, ehe eine Schrift verstanden ist. Mindestens. Für die Hieroglyphen brauchten die Forscher mehr als zwei Jahrzehnte. Und das, obwohl sie schon einen Stein gefunden hatten, auf dem ein und derselbe Text mit dreierlei Schriftsystemen verewigt war. An der Dekodierung der Maya-Schrift arbeiten gleich mehrere Generationen. Erst nach 150 Jahren gelingt es, immerhin einen Großteil der Zeichen zu entschlüsseln. Noch immer sind nicht alle verstanden.

Obwohl die Alphabet-Schrift ziemlich genau Gesprochenes abbildet, so ist sie keineswegs perfekt. Nie wissen wir genau, ob wir das, was wir lesen, auch korrekt aussprechen: Ein langgezogenes „u“ wird im Französischen „ou“ geschrieben (wie in „filou“), im Niederländischen „oe“ (etwa in „koe“), im Englischen „ew“ (wie in „flew“) und im Deutschen „uh“ (in „Schuh“ ). Und manchmal verschleiert die Alphabetschrift, dass unterschiedliche geschriebene Worte identisch ausgesprochen werden: „Ferse“ und „Verse“, „man" und „Mann“. Noch lange wird die Sprache des Menschen voller Rätsel bleiben.

 

Erschienen in P.M. Perspektive, Herbst 2012