... mit großem Interesse und auch Neugierde habe ich Ihr Buch gelesen. Bemerkenswert auch die etwas neueren Geschichten. Und dass selbst Google Earth noch seine Datenbank ändern musste, zeigt, dass die Welt eben doch noch nicht in jedem Winkel bekannt ist.

Dahlmanns Bazar hatte ich vor einiger Zeit zufällig in in der Altstadt von Sassnitz entdeckt: ein kleines, feines Geschäft mit Büchern, Weinen und einer Theke. Da es nicht offen hatte, konnte ich nur einen Blick durch die Fenster werfen. Nun findet ausgerechnet hier meine erste Lesung statt.

Von wegen Datenwolken, von wegen kabellos. Diese Recherche zeigte mir, dass das Internet viel weniger luftig ist, als man gemeinhin denken könnte. 99 Prozent unserer Informationen verlaufen durch Glasfaserkabel im Ozean. Sabotage? Abhorchen? Terror? Nirgends sind wir verletzlicher als im Meer.

Du lebst ja jetzt im Osten, meinte der Kollege aus der Redaktion. Dann mach doch mal eine Geschichte über die Stasi, nicht über die Opfer, sondern mal über einen der Mitarbeiter. So begab ich mich in Leipzig auf eine Suche, die immer länger wurde.

Einige Reporterinnen und Reporter treten auf einer Bühne gegeneinander an: Sie erzählen von ihrer lustigsten Recherche. Anschließend stimmt das Publikum über die beste Story ab. Ein drolliges Vorhaben? Ja, aber auch komisch und notwendig

Welche Erfahrungen machen ghanaische Studenten in Deutschland? Wie verändert der Aufenthalt ihren Blick auf die Heimat? Und wie schwierig ist es, sich wieder in die Heimat zu integrieren? Ein Gespräch mit fünf ehemaligen Stipendiaten in Ghanas Hauptstadt Accra

Nach Granatangriffen zittern Tausende von Soldaten am ganzen Leib, manche verlieren den Verstand. Die Psychiater halten sie für Feiglinge und greifen zu brutalen Methoden - bis hin zu Folter

Ich war gerade auf der Suche nach Informationen über eine Phantominsel namens Kantia. Laut Wikipedia hatte der Schweizer Journalist Samuel Herzog im Jahr 2004 einen Artikel über dieses Eiland verfasst. Doch woher hatte er sein Wissen?

Für mare habe ich kürzlich einen Text über Ferdinand Magellans Umrundung Südamerikas geschrieben. Ein Globus spielte dabei eine wichtige Rolle. Und ich erinnerte mich an meine Kindheit

Sie lieben einander und auch andere. Polyamor lebende Menschen führen offen mehrere Beziehungen gleichzeitig – wie geht das? Unterwegs mit einem, der sich kein anderes Leben mehr vorstellen kann

Das Haus steht an einem stinkenden Strand in Ghana. Ein Engländer kaufte es, weil er von einem Refugium der Freiheit träumte. Aber er hat die Rechnung ohne Afrika gemacht

Das Land gilt als afrikanische Musterdemokratie und aufstrebende Wirtschaftsnation. Ein Besuch bei Sozialunternehmern, die sich in Ghana verliebt haben

Für ein Meereswesen muss das Land wie die Hölle sein: Die Erdanziehung erschwert jede Fortbewegung, die ultraviolette Sonnenstrahlung zerstört Hautgewebe, und die Atmosphäre entzieht dem Körper alles Wasser. Und doch machen sich die Bewohner der Ozeane bereits vor 460 Millionen Jahren auf, die Kontinente zu besiedeln. Wie sie den Schritt auf die feste Erde bewältigen, ist eine der erstaunlichsten Episoden in der Geschichte des Lebens

Kein anderer Planet hat ein derart auffälliges Ringsystem, keiner einen Mond, der so sehr der Ur-Erde ähnelt. Seine Stürme sind tausendfach energiereicher als auf der Erde, und im Innern enthält er metallischen Wasserstoff. Der Saturn ist sicher der schönste aller Planeten - und voller Rätsel

Sie wandern Tausende von Kilometern an den Küsten Südostasiens entlang - bis sie auf eine scheinbar unüberwindliche Barriere stoßen. Doch dann wagen die Pioniere das Ungeheure: Sie überqueren mit Kanus oder Flößen mehr als 80 Kilometer offenes Meer. So erreichen die ersten Seefahrer vor 55000 Jahren Australien, einen seltsamen Kontinent mit exotischen Tieren. Mythen, Felszeichnungen und Gesänge helfen ihnen, diese Welt zu deuten und sich darin zu orientieren

Deutscher Herbst 1977: Christian Ströbele erinnert sich an sein politisches Erweckungserlebnis, an seine ehemaligen RAF-Mandanten und findet Parallelen zur Gegenwart

Kein anderes technisches Gerät hat unser Wissen über das All derart erweitert wie das Weltraumteleskop Hubble: Mit seiner Hilfe entdeckten Forscher Millionen Lichtjahre entfernte Sterne, bewiesen die Existenz Schwarzer Löcher und vermochten in die Frühzeit des Universums zu blicken. Dabei galt der Hightech-Späher anfangs als milliardenteurer Flop

Energiewende von unten: Luise Neumann-Cosel hat eine Genossenschaft gegründet, um das Stromnetz Berlins zu übernehmen - vom Konzern Vattenfall. Dass sie dazu 100 Millionen Euro braucht, stört sie dabei nicht.

Der Schriftsteller Ilija Trojanow über den nicht enden wollenden Kulturkampf, den rebellischen Wandel der Welt und den Mysthizismus, der Günter Grass in der Fremde befällt

Sitting Bull und Buffalo Bill

Als einer der letzten Pioniere erkundet William Cody in der Mitte des 19. Jahrhunderts den Westen der USA. Seine Abenteuer werden in zahllosen Groschenheften vermarktet. Zum Helden steigt Cody auf, als er die „Buffalo Bill Show“ erfindet. Er tourt durch Hunderte Städte in den USA und Europa und wird zum lebenden Mythos

Auch im Zeitalter von Google Earth gibt es sie noch: geheimnisvolle Orte, die kein Mensch je gesehen, keine Karte je verzeichnet hat. Und die für Forscher so manche Überraschung bereithalten. Eine Reise zu den letzten weißen Flecken der Erde.

Als im 19. Jahrhundert die Pyramiden und Grabstätten in Ägypten erforscht wurden, stießen Wissenschaftler auf sonderbare Zeichen: die Hieroglyphen. Es dauerte Jahrzehnte, bis die geheimnisvollen Symbole entziffert werden konnten. Viele Schriften alter Kulturen geben bis heute Rätsel auf.

 

Sträucher statt Stacheldraht, Solarzellen statt Suchscheinwerfer. Wie zwei Lehrer aus Ost und West einen Grenzturm in ein Zentrum für Naturschutz verwandelt haben.

Günter M. Ziegler hatte die Idee für das „Jahr der Mathematik“. Alles andere als eine alltagsferne Wissenschaft, sagt er. Die bedeutendsten Berechnungen seien am Strand, im Bett oder in der Kirche entstanden.

Meditation: Der ungarische Autor György Konrád verfasst mit „Das Buch Kalligaro“ ein Werk, das nach Abschied klingt

Von Stolipinowo nach Dortmund, aus der Armut in die Prostitution und Tagelöhnerei: Wie die Europäische Union ein bulgarisches Plattenbau-Getto und ein deutsches Gründerzeitviertel zu Nachbarn machte.

Man muss schon genau hinschauen: Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass es sich bei den Thomas Wredes Fotografien um sorgfältig inszenierte Miniaturlandschaften handelt. Wie ich den Künstler kennenlernte.

Die Bedrohung ist da, die Geschichte fern. Zu Besuch in der jüdischen Gemeinde von Frankfurt/Oder